| Einsatzhygiene |
Grundlegende Hygienemaßnahmen im Feuerwehrdienst
Einsatzhygiene
durchzuführen sind. Insbesondere bei
werden die Einsatzkräfte mit den verschiedensten toxischen oder anderweitig gefährlichen Stoffen konfrontiert. Dabei gilt der Grundsatz, dass eine Kontamination nach Möglichkeit zu vermeiden und eine Inkorporation auszuschließen ist. Während durch geeignete Einsatz- und Schutzkleidung ein effektiver Schutz gegen die Gefahren der Hautkontamination und der Inkorporation möglich ist, sind die Außenseiten der Schutzkleidung sowie die eingesetzten Geräte einer erheblichen Kontaminationsgefahr ausgesetzt. Zur Vermeidung einer Kontaminationsverschleppung müssen daher geeignete Dekontaminationsmaßnahmen vorbereitet und durchgeführt werden. Erst dann ist ein gefahrloses Ablegen der getragenen Schutzkleidung möglich. Die lückenlose Durchführung nachfolgender Maßnahmen zum Schutz der Einsatzkräfte unbedingt notwendig, auch wenn im Schadstoffeinsatz eine Standard-DEKO am Deko-Platz erfolgt! Beim „normalen“ Brandeinsatz ist das Dekontaminationsproblem noch mit relativ einfachen Mitteln zu lösen: Vor und während der Anfahrt:
An der Einsatzstelle:
Auch bei Aufräumarbeiten (z.B. nach Abschluss der Brandbekämpfung oder bei den Arbeiten zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft) besteht noch ein Kontaminations- und Inkorporationsrisiko! Nach Einsatzende bzw. im Feuerwehrhaus:
Begriffe Hygiene ist die Lehre von der Erhaltung und Förderung der Gesundheit sowie von der Vorbeugung von Krankheiten. Kontamination ist eine Verunreinigung von Personen, Kleidung, Gegenständen und Räumen bzw.der Umwelt durch Schadstoffe. Dekontamination bedeutet, die Verunreinigung der Oberflächen von Personen, Ausrüstung oder Geräten mit Schadstoffen zu beseitigen oder zu verringern. Abkürzung: „DEKO“ Inkorporation ist die Aufnahme von Schadstoffen in den Körper. Dies kann durch Einatmen (Inhalation), Verschlucken (Ingestion), über die intakte Haut (Hautresorption) und auch durch Wunden erfolgen. |

