Phoptovoltaik, eine neues Gefahrengebiet!

Unter der Photovoltaik-Technologie versteht man die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie bzw. in Strom. Entsprechende Solaranlagen, so genannte Photovoltaikanlagen, erfreuen sich seit einigen Jahren einer steigenden Beliebtheit. Auf immer mehr Wohnhäusern sind Solarzellen bzw. Photovoltaikanlagen zu sehen. Dadurch kommen auf die Einsatzkräfte neue Gefahrenpunkte zu:

  • Gefahr durch Gleichstrom. Es liegen Spannungen bis zu 900 Volt an. Nach DIN VDE 0100 ist die Berührung einer Gleichspannung von mehr als 120 Volt lebensgefährlich.
  • Längere Standzeit des Lichtbogens bei Gleichstrom, falls sich die Spannung führenden Leiter zwischen Solarzellengesamtmodul und ENS-Netzüberwachung fast berühren (beispielsweise durch Abschmelzen der Isolierung bei Brandeinwirkung).
  • Die Leitung zwischen dem Solarmodul und dem Wechselrichter führt auch trotz gezogener Hauptsicherung oder Umlegen des Hauptschalters weiterhin Strom!
  • Die unterschiedlichen Einbauorte des Wechselrichters und der ENS-Netzüberwachung sind nicht vorgeschrieben, sodass theoretisch Leitungen im gesamten Gebäude vorhanden sein können.
  • Die Befestigung der Solarmodule kann durch Brandeinwirkung gelöst werden (Absturzgefahr), da der Befestigungsrahmen für die Solarzellen üblicherweise auf dem Dachstuhl befestigt wird.

 


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